Freiw. Feuerwehr Eimersdorf

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+++ Die Feuerwehr Eimersdorf nimmt am Jedermannslauf der Auto-Reiter-Meile am Sonntag, dem 12.09.10 - 10:30 Uhr - teil +++ um zahlreiche Unterstützung wird gebeten, um den Erfolg des Vorjahres zu wiederholen +++
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"heisse" Tipps

Handhabung von Feuerlöschern

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Info über Handhabung von Feuerlöschern

So wie in jeder Arbeitsstätte Feuerlöscher in ausreichender Anzahl vorgehalten werden müssen, so sollte auch in jedem Haushalt mindestens ein Feuerlöscher vorhanden sein.

Das alleine genügt jedoch nicht, um im Falle eines Brandes diesen auch wirkungsvoll löschen zu können: denn dazu muss außerdem jeder mit der Handhabung des Löschers vertraut sein und wissen, wo er zu finden ist. Ein Platz irgendwo im Keller oder hinter der Heizung ist sicher kein geeigneter Platz für dessen Aufbewahrung. Damit der Feuerlöscher stets schnell zur Hand ist, ist ein schnell und einfach erreichbarer Platz zu wählen, dies könnte z. B. im Eingangsbereich der Wohnung neben der Tür sein.

Um die Funktionsfähigkeit zu gewährleisten, ist außerdem alle zwei Jahre eine Prüfung durch einen sachverständigen Prüfdienst durchführen zu lassen.

Die Handhabung kann je nach Art und Aufbau des Feuerlöschers etwas unterschiedlich sein. Nähere Angaben hierzu sind auf dem Löscher aufgedruckt. Insbesondere ist hier auf die Brandklasse für die der Feuerlöscher geeignet ist und auf den erforderlichen Abstand zum Brand zu achten. Zum Aktivieren ist in der Regel ein Sicherungsstift o. ä. zu ziehen - eventuell muss nun noch ein Aktivierungsknopf kurz und kräftig gedrückt werden - und der Feuerlöscher ist einsatzbereit.

Die folgenden Hinweise sind bei einem Feuerlöschereinsatz zu beachten:

FlächenbrandFeuer mit der Windrichtung angreifen - andernfalls besteht die Gefahr Rauch und/oder Löschmittel ins Gesicht zu bekommen!

Flächenbrände von vorne beginnend nach hinten ablöschen!

FlüssigkeitsbrandFlüssigkeits- und Fettbrände nicht mit Wasser löschen*) und unbedingt den auf dem Feuerlöscher angegebenen Abstand einhalten - andernfalls besteht die Gefahr von Stichflammen!

*) Ausnahme: bei Flüssigkeitsbränden, wenn der Wasserlöscher explizit für die Brandklasse B geeignet ist

WandbrandWandbrände von unten beginnend nach oben ablöschen!

TropfbrandAber: bei Tropfbränden oben mit dem Ablöschen beginnen!

GleichzeitigStehen mehrere Feuerlöscher zur Verfügung, so sind diese möglichst gleichzeitig - und nicht nacheinander - einzusetzen!

RückzündungAuf eventuelle Rückzündungen achten!

Möglichst Löschmittelreserven hierfür zurückhalten!

RückzugBei allen Löschversuchen immer die eigene Sicherheit beachten!

Bei entgegenschlagen von Flammen und/oder Rauch sofort den Rückzug antreten!

PersonenbrändeFeuerlöscher können ebenfalls zum Löschen von Personenbränden verwendet werden.

Jeder Feuerlöscher, der einmal benutzt oder auch nur aktiviert wurde muss von einem Feuerlöscherservicedienst überprüft und neu befüllt werden. Eine Überprüfung ist auch erforderlich, wenn die Plombe des Sicherungsstiftes fehlt, da von außen nicht immer sicher ermittelt werden kann, ob der Löscher schon einmal benutzt wurde. Entsprechende Betriebe sind in den Gelben Seiten unter den Rubriken "Brandschutz" oder "Feuerlöschanlagen und -geräte" zu finden.

Neben unterschiedlichen Größen gibt es Feuerlöscher mit unterschiedlichen Löschmitteln die für die verschiedenen Brandklassen geeignet sind. Für die meisten Haushalte wird ein Schaumlöscher am sinnvollsten sein. Bei Neukauf sollte man sich aber von einem qualifiziertem Händler hierzu beraten lassen.

 

Richtiges Verhalten bei Bränden in Wald und Flur

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Brandschutztipps:

Waldbrand

Richtiges Verhalten in Wald und Flur Auch der trockenste Kieferwald brennt nicht, wenn er nicht entzündet wird. Es sind ca. 300° C erforderlich, um selbst das zündfähigste Gras zu entflammen. Worin liegt aber nun die Ursachen der Waldbrände?
Grundsätzlich ist zu beachten, dass die heute vorkommenden Waldbrände in Mitteleuropa nur selten Naturereignisse sind. Der Blitzschlag ist hier die einzige natürliche Waldbrandursache. Blitzschläge sind zwar gar nicht so selten. Immerhin werden zwischen 3 % und 10 der Waldbrände von Blitzschlägen verursacht. Der Anteil der Blitzschläge an der Waldbrandfläche hingegen liegt unter 1 %
Doch Blitzschlagbrände müssen häufig nicht von der Feuerwehr gelöscht werden. Denn Blitze treffen oft nur einzelne, hohe und exponiert stehende Bäume. Ferner sind Gewitter in Mitteleuropa in der Regel mit intensiven Niederschlägen verbunden. Dadurch breiten sich Blitzschlagbrände häufig nicht stark aus oder erlöschen von selbst. Über 90 % der Waldbrände und über 99 % der Waldbrandflächen sind auf menschliches Handeln oder Fehlverhalten zurückzuführen. Die Palette der bekannten Ursachen reicht von der sorglos weggeworfenen Zigarettenkippe über die Selbstentzündung alter Munition aus den Weltkriegen, den handlungsbedingte Ursachen, wie z.B. Wärme schnelldrehender Maschinenteile oder Kfz-Katalysatoren, Fahrlässigkeit im Umfang mit Feuer bis hin zur Brandstiftung. Letztere ist z.Zt. leider die häufigste bekannte Waldbrandursache!

Was brennt bei einem Waldbrand?
Es brennt die Bodenvegetation, der Humus, die Rinde und das Laub bzw. die Nadeln von Bäumen und Sträuchern sowie trockenes Holz (aber nur selten das Holz zuvor lebender Bäume), d.h. Zellulose, Hemizellulosen, Lignin, Pflanzeninhaltsstoffe (Terpene, Harzsäuren u. dgl.). Die Bäume sterben sobald das Kambium überhitzt wird. Häufig führen aber auch geringere Beeinträchtigungen sogar in tangierenden Beständen zu nachfolgendem Befall durch rindenbrütende Insekten, sodass auch bei relativ geringen Bodenfeuern langfristig kaum Bäume überleben. Ob und wann sich die Materialien entzünden, hängt von deren Brennpunkten ab und damit von der Energie der vorhandenen Zündung bzw. des vorhandenen Feuers, das die Materialien zunächst trocknen und dann entzünden muss. Man unterscheidet:
• Bodenfeuer (-brände)
Es brennt nur die Bodenvegetation und die Bodenauflage.
(Relativ geringe Wärme, langsam laufend, relativ leicht bekämpfbar)
• Vollfeuer (-brände)
Es brennt die Bodenauflage und die Waldvegetation bis in die Baumkronen.
In Mitteleuropa ist ein Vollfeuer immer an ein Bodenfeuer gebunden.
(Große Wärme, schnell laufend, schwer bekämpfbar)
• Moorbrände
Es brennt der ausgetrocknete Teil des Moorkörpers.
(Brennt im Verborgenen, langsame Ausbreitung, sehr schwer bekämpfbar, gefährlich)
• Flugfeuer
Brennende Pflanzenteile werden durch den Wind und die Thermik des Feuers bei Vollbränden über die Feuerfront hinausgetragen und verursachen jenseits der Feuerfront ein neues Feuer. (Achtung - Gefahr des Einschließens der Löschkräfte!)
Die horizontale Ausbreitung hängt hauptsächlich vom Brandmaterial, vom Wind (Laufgeschwindigkeit, Flugfeuer) und vom Relief (bergauf schnellere Ausbreitung) ab. Bei konstantem Wind und ohne andere Störungen nimmt die Waldbrandfläche eine keulenartige Form an.
Die vertikale Ausbreitung wird von der Energie des Bodenfeuers und dem Vorhandensein so genannter Feuerbrücken (Brennbarer Unterwuchs, tiefe Beastung) bestimmt, die dann zu Vollfeuer führen. In den Mineralboden hinein wirken die Temperaturen des Feuers jedoch nur wenige Zentimeter, weshalb viele Wurzeln und Überdauerungsorgane von Pflanzen sowie unterirdisch lebende Tiere unversehrt bleiben.
Laufgeschwindigkeit von über 1 km/h sind selten. Ein gesunder erwachsener Mensch kann einem Waldbrand also ohne weiteres entfliehen. Bei Bodenbränden ist die Feuerfront zudem kein Inferno, sondern nur ein schmaler Saum, der zur Rettung durchaus überquert werden kann, da die dahinter liegende Fläche nicht mehr brennt. Dennoch ist Vorsicht geboten. Die Geräuschkulisse eines Vollfeuers, die Rauchentwicklung, Schadstoffe, Flugfeuer usw. können zur Desorientierung, zur gesundheitlichen Beeinträchtigung und zum Einschließen führen.

Die meisten Wald- und Flurbrände verursacht der Mensch! Waldbrände haben meist verheerende Folgen. Dabei ließen sie sich doch mit der entsprechenden Vorsicht vermeiden. Waldbrände entstehen in unseren Breitengraden meist aus fahrlässiger Unachtsamkeit oder durch vorsätzliche Brandstiftung. Zu den häufigsten Nachlässigkeiten zählen leichtfertiger Umgang mit offenem Feuer und das Wegwerfen von noch glimmenden Zigarettenkippen. Nicht umsonst besteht in der Sommerzeit in unseren Wäldern Rauchverbot. Machen Sie rauchende Spaziergänger darauf aufmerksam - höflich, aber bestimmt. Denken Sie immer daran: Feuerwehrleute schützen sich im Löscheinsatz durch spezielle Schutzkleidung und mit Atemschutzgeräten. Betroffene und Anlieger eines Hausbrandes können evakuiert werden. Flora, Fauna und die Tierwelt jedoch bleiben im Brandfall ihrem Schicksal überlassen.

Richtiges Verhalten bei Bränden in Wald und Flur

Brandmeldung:
Im Falle eines Wald- oder Flurbrandes ist sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 oder eine Polizeidienststelle Notruf 110 zu verständigen. Dabei sind möglichst die nachfolgenden Daten zu übermitteln:
• Genaue Angabe des Brandortes
• Ausmaß des Brandes
• Art des Brandes (Erd-, Boden- bzw. Wipfelfeuer)
• Günstigste Zufahrt zum Brandort,
evtl. einen Treffpunkt mit den Einsatzkräften vereinbaren
• Derzeitiger eigener Standort des Meldenden angeben

Brandbekämpfung:
Die Brandbekämpfung eines Entstehungsbrandes muss mit allen zur Verfügung stehenden Mittel erfolgen. Da Wasser in den meisten Fällen nicht zur Verfügung steht, könnten die nachfolgend aufgeführten Hilfsmittel wie folgt eingesetzt werden:
• Austreten von kleinen Brandstellen
• Auskehren oder Ausschlagen mit etwa langen Nadelbaumästen
• Abdecken der Brandstelle mit Sand, Kies oder Erdreich
• Löschen mit Feuerlöschern
• Gegen den Wind in Sicherheit bringen
• Feuerwehr-Anfahrtswege freihalten

 

Verhalten im Brandfall

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Verhalten im Brandfall

Richtiges Verhalten der Betroffenen nach Eintritt eines Schadensereignisses ist für den weiteren Verlauf von großer Bedeutung.


Ruhe bewahren und keine Panik entstehen lassen!
Feuerwehr alarmieren: Notrufnummer 112

Notfallmeldung:

Wo ist der Notfallort ?
Was ist geschehen ?
Wieviele Personen sind in Gefahr oder Verletzte ?
Wer ruft an ?
Warten auf Rückfragen

In Sicherheit bringen:
· Gefährdete Personen warnen
· Hilflose mitnehmen
· Personen- / Kleiderbrand ersticken
· Fenster und Türen brennender

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. April 2009 um 19:30 Uhr Weiterlesen...
 

Märchen und Mythen

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Märchen und Mythen

Die gefährlichsten Mythen


"Wenn es brennt, habe ich mehr als 10 Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen."
Irrtum, Sie haben durchschnittlich nur 4 Minuten zur Flucht. Eine Rauchvergiftung kann sogar bereits nach 2 Minuten tödlich sein.

"Meine Nachbarn oder mein Haustier werden mich rechtzeitig alarmieren."
Eine gefährliche Fehleinschätzung, wenn man nur 2 Minuten Zeit hat - besonders nachts, wenn Ihr Nachbar schläft und das Haustier im Nebenzimmer ist.

"Wer aufpasst, ist vor Brandgefahr sicher."
Stimmt nicht. Elektrische Defekte sind häufige Brandursachen. Auch Brandstiftungen im Keller oder Hausflur sowie ein Brand in der Nachbarwohnung gefährden Sie ganz unverschuldet.

"Steinhäuser brennen nicht."
Das brauchen Sie auch nicht! Schon Ihre Gardine,

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das Neueste in Kürze

Lauftreff

Lauftreff immer montags um 18:30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus, soweit nichts anderes vereinbart wird.




Hochwassermeldedienst

Unter Service -> Links -> Natur und Umwelt können die aktuellen Pegelstände der Nied und Hochwasserwarnungen für Saar, Blies, Nied und Prims abgefragt werden. Neu hinzugekommen: Grasland-Gefahrenindex und Waldbrand-Gefahrenindex




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sondern das Handeln.
Herbert Spencer, engl. Philosoph (1861)

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Sam, 18.09.10 *** 16:00 -
Zusatzübung mit Siersburg

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   Unwetterwarnungen

 

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   © Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD),
    by Helge Hoppe